„Soldek“ ist das erste Hochseeschiff, das nach dem Zweiten Weltkrieg in einer polnischen Werft gebaut wurde. Dieser in der Danziger Werft entstandene Kohle- und Erzfrachter ist eine heute nicht mehr gebaute Niet- und Schweißkonstruktion und diente in den Jahren 1949–1980 unter der polnischen Flagge in der Reederei Polnische Seeschifffahrt. Er absolvierte 1.479 Seefahrten und beförderte über 3,5 Millionen Tonnen Fracht, hauptsächlich Steinkohle und Eisenerz. Er besuchte 60 Häfen. Ende 1980 erfolgte seine Stilllegung und 1985 die Umwandlung in ein Museum. Zugänglich für die Besucher sind fast alle Räume des historischen Dampfschiffes, u.a. der Maschinenraum, die Offizierskabinen und die Mannschaftskabinen sowie die Kommandobrücke.